Start Figur der Erde Massen und Magnete
Massen und magnetische Felder
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Die meisten Satelliten empfangen elektromagnetische Strahlung. Dazu zählen Licht-, Radio- und Mikrowellen außerdem Infrarot- und ultraviolette Strahlung. Um das »System Erde« besser zu verstehen, messen Wissenschaftler auch das Magnet- und das Schwerefeld der Erde. »Tom und Jerry« im All – die beiden »GRACE«- Satelliten in einer grafischen Darstellung des Formationsfluges. (Quelle: GFZ) Änderungen werden mit speziellen Sensoren wie Magnetometern, Beschleunigungsmessern oder mit Laser und Radar durch hochgenaue Entfernungsbestimmungen erfasst.

Doch natürliche Systeme sind auch natürlichen Schwankungen unterworfen. Äußere Einwirkungen – angefangen von der sich verändernden Sonneneinstrahlung bis hin zu den Gezeiten – können die Messungen stören. So wird das Schwerefeld der Erde durch die ungleichmäßige Verteilung von Massen im Inneren unseres Planeten beeinflusst. Bei Magnetfeldmessungen müssen Wissenschaftler zum Beispiel zunächst die inneren von den äußeren Einflüssen unterscheiden. Erst dann kann mit großer Wahrscheinlichkeit gesagt werden, ob eine Anomalie des Magnetfeldes beispielsweise auf ein Rohstoffvorkommen hinweist.

Die beiden »GRACE«- Satelliten beim Einbau in das Trägermodul (Quelle: IABG)Wissenswert: Mit der Satellitenmission »GRACE« wurde erstmals ein Formationsflug durchgeführt. Zwei baugleiche Satelliten – »Tom und Jerry« – fliegen seit 2002 in kurzem Abstand zueinander um die Erde. Mit Mikrowellen messen sie kontinuierlich den gegenseitigen Abstand. Beschleunigt oder bremst einer der beiden, so ist dies auf Änderungen des Schwerefeldes der Erde zurückzuführen. Durch die geringe Distanz entsteht so eine hochpräzise Karte der Erdanziehung.

Einen interessanten Beitrag (in Englisch) über das Magnetfeld der Erde und dessen Vermessung und Beobachtung findet man unter: http://www.euronews.com/2012/10/25/measuring-earth-s-vital-magnetic-field/

 

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Mord an der Sternwarte Bochum Programmtipp für Held(t)en und Sternenfreunde

 

 

 

Aktuelle Folge der Vorabend-Serie „Heldt“ wurde an der Sternwarte Bochum gedreht

Am kommenden Mittwoch, den 12.10.2016 lohnt es sich nicht nur für alle Bochumer besonders, den Fernseher einzuschalten: Die Episode „Sternenreise“ der Krimiserie Heldt wurde im Sommer 2015 fast komplett auf dem Gelände und im Radom der Sternwarte in Bochum-Sundern gedreht. Nun ist die Ausstrahlung der
4. Staffel endlich angelaufen und das Team der Sternwarte wartet gespannt auf das Ergebnis der erlebnisreichen Dreharbeiten. „Dokumentationen oder Themenbeiträge werden hier immer wieder mal gedreht“ weiß Leiter Thilo Elsner, „aber der Einblick in eine Fernsehproduktion mit Explosionen und Intrigen war wirklich nochmal eine besonders aufregende Erfahrung.“ Durch den Gastauftritt des Leiters der Sternwarte Bochum erhält die Folge zusätzlichen Lokalkolorit.

 

 

Sendetermin:

Mittwoch, 12.10.2016

19:25-20:15 Uhr

ZDF