Start Allgemein Umlaufbahnen
Wie kommt ein Satellit in seine Umlaufbahn
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Angekommen: Die beiden »ANDE2«-Satelliten kurz nach dem Aussetzen aus dem Laderaum des Spaceshuttles am 30. Juli 2009. Beide Minisatelliten sind noch im Trägermodul integriert und sollen die Dichte der Atmosphäre im erdnahen Orbit vermessen. (Quelle NASA)  Satelliten gelangen im Laderaum von Raketen in den Weltraum. Ein Trägermodul bringt sie in ihre endgültige Einsatzhöhe. Dort angekommen, werden die Satelliten abgekoppelt. Über Steuerdüsen wird der Satellit nun in seine Arbeitsposition manövriert. Auch der Wechsel in eine andere Umlaufbahn kann über diese Düsen gesteuert werden. Ein Satellit gelangt in eine höhere Umlaufbahn indem er beschleunigt wird. Hieraus ergibt sich das sogenannte "Orbit-Paradoxon": In der höheren Umlaufbahn ist der Satellit langsamer obwohl er beschleunigt wird um in diese Umlaufbahn zu gelangen.

Satelliten, die ihre Funktion erfüllt haben, werden nach einigen Jahren ausrangiert. Dazu werden sie zurück in die Erdatmosphäre geholt, wo sie verglühen. Auch hier erscheint es paradox, dass ein Satellit, obwohl er in der immer dichter werdenden Atmosphäre immer stärkerer Reibung ausgesetzt ist, dennoch immer schneller wird. Dies wird als "Satelliten-Paradoxon" bezeichnet.
Nur geostationäre Satelliten müssen noch höher steigen. Sie werden im Friedhofsorbit entsorgt, einer Umlaufbahn etwa 300 Kilometer über der ursprünglichen Einsatzposition der Satelliten.

Wissenswert: Der dienstälteste Satellit »VANGUARD1«, kreist seit 1958 um die Erde. Obwohl er seit 1964 keine Daten mehr an die Erde schickt, wird er von Wissenschaftlern beobachtet, da sie herausfinden wollen, wie lange sich Satelliten in ihrer Umlaufbahn halten können.

 

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Mord an der Sternwarte Bochum Programmtipp für Held(t)en und Sternenfreunde

 

 

 

Aktuelle Folge der Vorabend-Serie „Heldt“ wurde an der Sternwarte Bochum gedreht

Am kommenden Mittwoch, den 12.10.2016 lohnt es sich nicht nur für alle Bochumer besonders, den Fernseher einzuschalten: Die Episode „Sternenreise“ der Krimiserie Heldt wurde im Sommer 2015 fast komplett auf dem Gelände und im Radom der Sternwarte in Bochum-Sundern gedreht. Nun ist die Ausstrahlung der
4. Staffel endlich angelaufen und das Team der Sternwarte wartet gespannt auf das Ergebnis der erlebnisreichen Dreharbeiten. „Dokumentationen oder Themenbeiträge werden hier immer wieder mal gedreht“ weiß Leiter Thilo Elsner, „aber der Einblick in eine Fernsehproduktion mit Explosionen und Intrigen war wirklich nochmal eine besonders aufregende Erfahrung.“ Durch den Gastauftritt des Leiters der Sternwarte Bochum erhält die Folge zusätzlichen Lokalkolorit.

 

 

Sendetermin:

Mittwoch, 12.10.2016

19:25-20:15 Uhr

ZDF