Bei 15 Zentimetern ist Schluss
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Die Auflösung moderner Satellitenbilder ist enorm. Städte, Häuser, ein Gartenstuhl – den empfindlichen Sensoren bleibt kaum etwas verborgen. Doch bei 15 Zentimetern ist Schluss. Kleinere Objekte werden selbst von militärischen Satelliten nicht mehr erfasst. Physikalische Phänomene wie die Luftbewegungen in der Atmosphäre und die maximale Größe der Sensoren setzen dieser Art der Fernerkundung klare Grenzen. Die Zeitung des Nachbarn wird auch in Zukunft nicht via Satellit lesbar.

Für die Forschung sind verschiedene Auflösungen der Satellitendaten interessant:

Das Burgh Dubai-Hochhaus in Dubai, aufgenommen mit dem »GeoEye1«-Satelliten mit einer räumlichen Auflösung von 50 cm. (Quelle: GeoEye LLC)  Die räumliche Auflösung beschreibt die Größe des abgebildeten Areals je Bildpunkt.

Die zeitliche Auflösung ist ein Maß für die Zeit, die verstreicht bevor der Satellit das gleiche Areal ein weiteres Mal überfliegt.

Die spektrale Auflösung informiert darüber, wie viele Frequenzbereiche der elektromagnetischen Strahlung bei einer Aufnahme von den Sensoren aufgezeichnet werden.

Wissenswert: Eine geringe Auflösung bedeutet, dass ein Bildpunkt ein großes Areal abbildet. Eine Auflösung von 30 Kilometern ist daher geringer als eine von drei Kilometern. Eine hohe Auflösung bedeutet demnach, dass ein Bildpunkt nur einen sehr kleinen Bereich auf der Erdoberfläche zeigt.